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Rechtsanwalt Dr. Redell in der FAZ - Beitrag vom 13.09.2021

von Patrick Redell

In seiner Montags-Ausgabe vom 13.09.2021 hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) unter dem Link:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/online-gluecksspiel-spieler-wollen-sich-verlorenes-geld-zurueckholen-17533657.html

umfangreich über das Thema "Rückforderungen beim unerlaubten Online-Glücksspiel" und ein in diesem Zusammenhang u. a. mit Herrn Rechtsanwalt Dr. Redell geführtes Interview berichtet.

Seitdem das von Herrn Rechtsanwalt Dr. Redell erstrittene Urteil des LG Gießen vom 25.02.2021 gegen den maltesischen Online-Glücksspiel-Anbieter "CasinoClub", welcher zum Bwin-Mutterkonzern Entain gehört, große Wellen in den Medien geschlagen (vgl. hierzu bspw. die Beiträge in der Bild-Zeitung, bei tagesschau.de, bei Focus-online oder dem Business Insider) und die "Außenwelt" erstmals auf diesen rechtswidrigen Status-Quo aufmerksam gemacht hatte, ist vieles passiert.

Was und wie genau hat nun der Journalist Gustav Theile der renommierten FAZ mit Herrn Rechtsanwalt Dr. Redell, dem Vorstand des österreichischen Prozessfinanzierers Advofin, Herrn Stefan Bohar, und einem Mandanten von Herrn Rechtsanwalt Dr. Redell in einem langen Interview besprechen können.

Dabei teilte Rechtsanwalt Dr. Redell u. a. mit, dass es allein im Juli 2021 sieben Urteile gegeben hat, in denen seine Rechtsauffassung und die des LG Gießen im vorgenannten Urteil bestätigt und Online-Glücksspiel-Anbieter zu Rückzahlungen verurteilt worden sind. Gleichzeitig würden die betreuten Fälle, in denen oft auch Akademiker und Personen mit gut dotierten Beschäftigungen betroffen sind, zeigen, dass es sich um ein nicht rational erklärbares Problem handelt, welches allgegenwärtig ist und mehr Menschen betrifft, als in jeglicher Statistik jemals erfasst würden. Herr Rechtsanwalt Dr. Redell bezeichnet die Spielsucht als eine nahezu unkontrollierbare Sucht und gibt einen kleinen Einblick in die Welt des Rechtsanwalts, welcher gelegentlich auch als Psychologe oder Betreuer agieren muss.

Da es neben der rechtlichen inzwischen auch teilweise finanzielle Unterstützung von Prozessfinanzierern wie der Advofin gibt, kann auch Geschädigten geholfen werden, welche durch die unerlaubten Online-Glücksspiele (fast) alles verloren haben.